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Taoismus des Lao-tse (Kurzfassung)
Eine wichtige Rolle spielt das Tao (sinngemäss Weg). Es ist unbeschreibbar, unfaßbar, aber vorhanden. Aus ihm entstanden Erde (Yin) und Himmel (Yang). Prinzipien des Taoismus sind: Lao-tses Ethik: Der Mensch soll nach dem Tao streben. Um aber dieses erfassen zu können, muß er selbst passiv sein. Die "Nichtexistenz-des-Tun" (wu-wei) ist Leitmotiv. Dies meint nicht das “Nichtstun”, sondern das nicht zwanghafte sondern von innen kommende Handeln. Um dieses zu verdeutlichen einige seiner Lebensweisheiten: - Wer selber scheinen will, wird nicht erleuchtet. Lao-tse sieht den Menschen zuerst als gut, erst durch unnatürliche Regeln wird er schlecht. Er braucht also keine Regeln. Ein wichtiger Autor des Taoismus ist auch Chuan-Chou. Nach diesen Klassikern folgt die Zeit des 'Didaktischen Taoismus'. Dieser versucht Methoden zur Vervollkommnung des Taos zu lehren, unter anderem auf folgenden Gebieten: - Methoden der Atemführung [...] In Zeiten des Verfalles gruben die Herrscher nach
Mineralien, sie schürften nach Erz und bauten Jade ab, sie öffneten und
polierten Muscheln, schmolzen Bronze und Eisen; es konnte nichts blühen
und gedeihen. Sie öffneten trächtigen Tieren den Bauch, jagten Schildkröten
ihres Panzers wegen, brannten die Wiesen ab, um ihre Felder zu vergrößern,
kippten die Vogelnester um und entnahmen die Eier, also konnte sich der
Phönix nicht niederlassen und die Einhörner streiften nicht umher.[...] Unterscheidungen zu anderen fernöstlichen Religionen sind sehr schön dargestellt in der Allegorie von den Essigkostern.
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