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Hölderlin
Friedrich
Ehmals und jetzt
In
jüngern Tagen war ich des Morgens froh,
Des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin,
Beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch
Heilig und heiter ist mir sein Ende.
Das
Angenehme dieser Welt hab ich genossen,
Die Jugendstunden sind, wie lang ! wie lang ! verflossen,
April und Mai und Julius sind ferne,
Ich bin nichts mehr, ich lebe nicht mehr gerne !
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