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Groth
Klaus
Düsternbrook
am Abend
Wenn
ferne Abendwolken dunkler strahlen,
Auf Wald und Flur sich kühle Dämmrung leget,
Es ruht die See, von keinem Hauch beweget,
In deren Spiegel sich die Ufer malen. -
Dann trinkt die Erde Ruh aus vollen Schalen,
Es horcht der Wald, der kaum die Blätter reget,
Und mild wie Tau und kühl wie Schatten heget
Das Herz den Frieden und vergißt der Qualen.
Dann blick' ich stille auf den Wasserspiegel
Und auf den Wald und in die Nebelferne
Und wie am Ufer freundlich Lichter blinken.
Es kommt der Mond, es kommen liebe Sterne,
Noch seh ich einen Freund von weitem winken
Zur guten Nacht ! Es schlafen Tal und Hügel.
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