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Arnim Achim von

Still bewahr es in Gedanken
Dieses tief geheime Wort,
Nur im Herzen ist der Ort,
Wo der Adel tritt in Schranken,
Wenn die Tugend in den Nöten
Hellaut rufet mit Drommeten.

In den Schranken stehn die Ahnen,
Wenn der Zweifel Kampf beginnt,
Wie aus Fels die Quelle rinnt,
Frischend ihre Geister mahnen,
Geister werden zu Gedanken,
Halten fest, wo alle wanken.

Geister sind in jedem Hause,
Wecken aus dem Schlaf den Mut.
Also rinnt das edle Blut,
Geistig wie der Wein beim Schmause,
Daß vereinet, die getrennet,
Eine Lieb in allen brennet.

Immer mit dem größten Maße
Mißt des Hauses Geist das Kind,
Und das Kind sich dehnt geschwind,
Will sich zeigen von der Rasse,
Was ihm Herrliches bescheret,
Zeigt sich höher, sicher währet.

Nicht die Geister zu vertreiben,
Steht des Volkes Geist jetzt auf,
Nein, daß jedem freier Lauf,
Jedem Haus ein Geist soll bleiben:
Nein, daß adlig all auf Erden,
Muß der Adel Bürger werden.